Maske "Die Persona des Pfaus"
"Die Persona des Pfaus“ ist eine Erinnerung daran, dass wir alle Masken tragen. Die Frage ist nicht, ob wir sie ablegen können, sondern ob wir uns bewusst sind, welche Farben wir wählen, um unsere innere Wahrheit zu schützen oder zu offenbaren.
Die Geschichte: Zwischen Sein und Schein
Diese Maske ist nicht bloß ein Accessoire; sie ist ein philosophisches Werkzeug. Ihr Design reflektiert die Spannung zwischen dem, was wir der Welt zeigen, und dem, was wir im Verborgenen halten.
Für C.G. Jung war die Persona die „Maske“, die wir tragen, um den Erwartungen der Gesellschaft zu entsprechen. Die weiße, glatte Oberfläche der Maske symbolisiert diese soziale Fassade – perfekt, unbeweglich und rein. Doch die bunten Felder um die Augen und die prächtige Pfauenfeder deuten darauf hin, dass die Persona nie ganz statisch ist. Sie ist ein Werkzeug der Adaption. Wir „schmücken“ uns mit verschiedenen Rollen, um in sozialen Hierarchien zu navigieren.
Das Paradoxon des Blickes (Sartre)
Philosophisch betrachtet thematisiert die Maske Jean-Paul Sartres Konzept des „Blicks“. Wenn wir eine Maske tragen, entziehen wir uns dem urteilenden Blick des Anderen. Wir werden vom „Objekt“ für andere wieder zum „Subjekt“. Die kleinen blauen Steine auf der Stirn – angeordnet wie ein drittes Auge – symbolisieren die innere Reflexion. Während die Welt nur das bunte Muster sieht, bleibt der Träger hinter den dunklen Augenhöhlen frei und unbeobachtet.
Die asymmetrische Anordnung der Farben (Violett, Gold, Grün, Pink) erinnert an das literarische Motiv des Karnevalesken nach Michail Bachtin. Im Karneval werden Hierarchien aufgelöst. Diese Maske erlaubt es dem Individuum, die starre Identität des Alltags abzulegen und in eine polyphone, vielschichtige Existenz zu schlüpfen.
Die einzelne, silberne Träne unter dem rechten Auge ist ein faszinierendes Detail, das den stolzen Glanz des Pfaus bricht. Sie wirkt wie ein kleiner Riss in der perfekten Fassade.
Während die Maske durch die Pfauenfeder und die bunten Farben Extraversion und soziale Dominanz ausstrahlt, fungiert die Träne als Ankerpunkt der Introversion und Verletzlichkeit.
In der modernen Psychologie, insbesondere nach Brené Brown, ist Verletzlichkeit kein Zeichen von Schwäche, sondern der Geburtsort von Innovation, Kreativität und Verbindung. Die Träne auf der Maske symbolisiert das „Wahre Selbst“, das hinter der prunkvollen „Idealen Persona“ verborgen liegt.
Die Maske sagt: „Ich bin glänzend und stark.“
Die Träne flüstert: „Ich bin menschlich und empfindsam.“
Sie ist das Eingeständnis, dass absolute Perfektion eine Illusion ist, die uns von anderen isoliert.
Material: Papier-Mâché, Samt, Satinbänder, Acrillack, Acrilfarben, Naturfedern, Strasssteine.
Größe: Einheitsgröße (passt den meisten Erwachsenen, Augenabstand ca. 7 cm, Höhe ca. 23 cm/ mit Federn ca. 30 cm, Breite ca. 15 cm/ mit Federn ca. 21 cm)
Gewicht: ca. 90 g
Mit Geschenkverpackung
- Kann getragen oder als Wandkunstobjekt verwendet werden (mit Aufhängeöse)
Pflegehinweis: Sanft mit einem trockenen, weichen Tuch abstauben.
Zufriedenheitsgarantie: Sollten Sie aus irgendeinem Grund mit der erworbenen Maske unzufrieden sein, schicken Sie diese innerhalb von 30 Tagen einfach an uns zurück!
Hinweis zur Farbe: Die tatsächliche Farbwahrnehmung der physischen Maske kann von dem durch digitale Medien vermittelten Eindruck abweichen.